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Beim Nachbarn abgeschaut... steirische Kürbiscremesuppe

Unterwegs war ich im September in Österreich. Und wirklich gleich hinter der Grenze, in Obernberg am Inn fand ich ein wundervolles Fleckchen. Es ist kleine, hübsch rausgeputzte Stadt mit einem schmucken Marktplatz und natürlich vielen Gasthäusern, die zur Einkehr einladen.

Ein Geheimtipp ist die „Alte Schmiede“, mit einem urigen Ambiente mitten im alten Gemäuer, welches liebevoll restauriert wurde. Kulinarisch bei mir hängengeblieben ist die Steirische Kürbiscremesuppe, die mich von den Socken gehauen hat.

Ich habe natürlich sofort zu Hause das Internet bemüht, um an das Rezept zu kommen. Unzählige Varianten und Abwandlungen habe ich gefunden aber keine war für mich perfekt. Daher habe ich die Zutaten so zusammengestellt, wie ich es nach meinem Gusto in Erinnerung habe und der köstlichen Suppe aus der „Alten Schmiede“ gerecht wird:

 

1,5 – 2 kg Hokkaido Kürbis (das ist so die gängigste Größe, welche im Handel angeboten wird und ich gebe es zu, das ist mein Lieblingskürbis, weil ich diesen nicht schälen muss)

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

30 g Butter

1 Apfel

2-3 Kartoffeln

1 l Gemüsebrühe (ich habe meistens mehr gebraucht, da ich keinen Babybrei möchte)

1 Tl Kümmel

1 Tl Majoran

Pfeffer

Salz

1 Be. Schmand

Steirisches Kürbiskernöl

Kürbiskerne

 

Das gewürfelte Kürbisfleisch wird mit der gehackten Zwiebel und dem gepressten Knoblauch in der Butter ordentlich angedünstet, gegen Röstaromen ist nichts einzuwenden. Dann gieße ich die Brühe an, so dass das Gemüse bedeckt ist und füge die übrigen Zutaten bzw. Gewürze hinzu, den Apfel und die Kartoffeln ebenfalls grob gewürfelt.

Zugedeckt ca. 30 Minuten weich köcheln lassen und mit dem Mixstab pürieren. Dabei gebe ich die restliche Brühe dazu, bis ich die gewünschte Konsistenz habe, lasse die Suppe noch einige Minuten köcheln und schmecke noch einmal ab.

Die Kürbiskerne röste ich in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett an. Beim Anrichten der Suppe gebe ich in die Mitte des Tellers einen Teelöffel Schmand, streue einige Kürbiskerne darum und beträufel die Suppe zum Abschluss mit dem Kürbiskernöl. Der Kreativität ist da keine Grenze gesetzt.

 

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