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Kulinarisches Sachsen ... im Genießerrestaurant Amaroso

Normalerweise steht bei mir nicht so oft der Besuch eines Genießerrestaurants auf dem Plan. 

Nach einer anstrengenden aber auch schönen wie erfolgreichen fünfstündigen Probe mit den Mitsängern von "Leipzig singt", bedarf es dann doch eines Ausgleiches für Seele und Gaumen.

Eine kleine Anmerkung noch über "Leipzig singt": wir (ein Chor von ca. 500 Sängern) üben dieses Jahr Anton Dvoráks "Stabat Mater" unter der Leitung von Ludwig Böhme ein, welches am 09.09.2018 im Gewandhaus aufgeführt wird.

Doch zurück zur Gaumenfreude, die man im Genießerrestaurant Amaroso in jedem Fall findet. Es soll in Leipzig das einzige seiner Art sein, welches elegant-sächsische Spezialitäten auf den Tisch bringt. Bereits der erste Eindruck vom Restaurant ist sehr ansprechend, zeitlos elegant und die Begrüßung sehr zuvorkommend.

Als Nutzer der Happy Dinercard, waren wir von der Wahl eines Menus zwar ausgeschlossen aber die Karte lies keine Wünsche offen und übertraf alle Erwartungen.

 

Es war ein Hochgenuss, das Leipziger Allerlei, und für mich auch das erste Mal, mit Krebsfleisch zu genießen.

Als Hauptgang wählten wir das Steak au four, sächsischer geht's wirklich nicht.

Ich gebe zu, dass wir uns vor dem Besuch nicht über die Küche informiert hatten. Die Wahl war auf das Amaroso gefallen, da das Restaurant auch für einen Samstag in unserem Happy Dinner Card Programm gelistet war.

Manchmal ist das wirklich Fügung und ich kann jedem, der sächsische Küche genießen möchte, das Amaroso nur ans Herz legen. Ich habe natürlich für euch in der Karte rumgeschnarcht.

Die Menüzusammenstellung ist sehr ausgewählt und klasse, wie auch der Preis. Auch die Kenner des sächsischen Weines werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Mehr wird nicht verraten...

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Kommentare: 1
  • #1

    Walter Eichhorn, Weimar (Donnerstag, 05 April 2018 18:46)

    Vielen Dank für diese beiden interessanten Tipps. Das „Amoroso“ werde ich sicher einmal aufsuchen, wenn ich mir und den meinen einmal etwas Besonderes gönnen will. Die Bilder und die Beschreibung sind vielversprechend. Beim Leipziger Allerlei läuft z. B. mir als Vegetarier bereits das Wasser im Munde zusammen.
    Auch der freundliche „Nebenhinweis“ weckt natürlich das Interesse: „Stabat Mater“, das groß-artige dramatische Werk Anton Dvoráks, die Vertonung des Leidens der Muttergottes unter dem Kreuz, gesungen von 500 (!) Sängerinnen und Sängern, im Großen Konzerthaus Leipzigs, dem „Gewandhaus“, im September dieses Jahres zu erleben, das klingt „abenteuerlich“ und nach etwas ganz besonderem. Als Thüringer, der ich meinem alten Studienort Leipzig regelmäßig die Aufwartung mache, bieten sich wohl wieder zwei Entdeckungen für einen nächsten Besuch mit der ganzen Familie oder wenigstens mit meiner Frau.
    Nochmals besten Dank für diese Infos und viel Erfolg bei den nächsten kulinarischen und weiteren Erkundungen – Walter Eichhorn.