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Keulscher Hof... und ich war nie drin

also nicht richtig drin, auf dem Hof aber schon.

Wir hatten soviel Spaß an diesem Abend, dass mir erst Tage später aufgefallen ist, dass ich die Räumlichkeiten des Gasthofes nie betreten habe. Selten habe ich so einen liebevoll gestalteten Außenbereich gesehen.

Dennoch habe ich mich für euch auf der Internetseite des Keulschen Hofes umgeschaut und ja, ich habe was verpasst.

Innen wie außen ist das Ambiente historisch gewachsen und mit Hingabe restauriert worden, ist der Hof doch einer der ältesten und ich würde auch sagen einer der schönsten in Weinböhla.

 

Im Keulschen Hof trinkt man Wein. Jedenfalls sollte man das tun, da hier wirklich edle Weine der sächsischen Winzer dargeboten werden. 

Ich fühlte mich als Besucher des Herbst- und Weinfestes Radebeul schon als ein, wenn auch sehr kleiner, Weinkenner dieser Region. Und ich meinte schon, an diesem Tag den leckersten Wein probiert zu haben, einen Traminer vom Weingut Jan Ulrich.

Und dann kommt doch dieser "Schieler der Sächs. Weinhoheiten 2017" vom Weingut Lehmann von hinten durch die Brust und haut einen doch noch vom Sockel.

Vor dem Weingenuss stehen köstliche Gerichte auf der Karte. Und auch wenn es auf dem ersten Blick scheint, dass hier die übliche deftige sächsische Küche gekocht wird, gibt es dennoch kleine aber feine Abweichungen in der Rezeptur, die dem Gaumen sehr zu Gute kommen. 

 

Ein Geheimtipp ist der Keulsche Hof in der sächsischen Elbtal-Region bestimmt nicht mehr. Daher empfiehlt es sich auch hier, vor einem Besuch ein Plätzchen zu reservieren.

Wir kommen auf jeden Fall wieder, haben wir doch bei unserem unvergesslichen Besuch neue Bekanntschaften geschlossen. Wir hatten viel Spaß zusammen und werden uns in der Adventszeit im zauberhaften Keulschen Hof wiedersehen.

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