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Klosterschänke Nimbschen... die verräterische Gans

In riesigen Schritten geht’s auf Weihnachten zu.

Aber die Gänsesaison wurde bereits am 11.11. zum Sankt-Martins-Tag eröffnet.

Waren es doch die Gänse, die den Mönch Martin in seinem Versteck verpfiffen haben, da er nicht Bischof werden wollte. Ist das nun die Strafe für das wachsame Federvieh?

Ist auch egal, da es doch wundervoll ist, einen Anlass zu haben, mit der Familie lecker Gänsebraten zu essen. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf die Klosterschänke Nimbschen, nicht zu verwechseln mit dem Restaurant des Hotels Kloster Nimbschen. Dies sind zwei unterschiedliche Restaurants, die sich jedoch auf dem gleichen Areal des Klosters Nimbschen befinden.

Die Klosterschänke befindet sich in der ehemaligen Schmiede des Klosters.

Die Klosterschänke hat einen kleinen aber feinen Gastgarten und für Feierlichkeiten steht ein schmucker Luthersaal zur Verfügung. Das gesamte Ambiente der Schänke ist rustikal und urig, halt wie zu Lutherszeiten.

Gekocht wird nach gut sächsischer Tradition, die Karte ist recht übersichtlich und bietet rustikale Hausmannskost.

Wir waren jedoch zum Gänseessen vor Ort, daher kann ich nicht sehr viel zu dem Angebot sagen, jedoch was zu unserer Gänsekeule mit Klößen und Rotkohl.

Für mich war die Keule sehr gut zubereitet, das Fleisch war zart und hatte einen schönen Eigengeschmack, was auch nicht durch zu viel Gewürz überdeckt wurde.

Dazu gab es ein leckeres Sößchen, was für mich als Sachsen natürlich sehr wichtig ist.

Lediglich die knusprige Gänsehaut war auf meiner Keule nicht vorhanden, was ich persönlich schade fand. Die 18 Euro waren für mich dann doch etwas gepfeffert, so dass ich hoffe, dass die in eine glückliche Gans investiert wurden.

Für Qualität bin ich dann doch bereit, auch ein paar Taler mehr auszugegeben. Zum Dessert füge ich noch an: delicious! Eine Kalbsleber hätte ich fast noch unterschlagen. Sie war gut angerichtet und auch geschmacklich gab es nichts auszusetzen. Einer fällt doch immer aus der Reihe. Erinnern kann ich mich jedoch, dass wir auch hier unseren Tisch vorbestellt hatten und das war auch gut so.

 

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