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Der Leipziger Weihnachtsmarkt... der Kulturen

Die Adventszeit hat uns kalt erwischt und will nun gut verbracht werden. Ich besuche sehr gern Weihnachtsmärkte, vor allem die im mitteldeutschen Raum, da es für mich die schönsten sind. Sie sind historisch gewachsen und erfreuen sich sehr großer Beliebtheit. Dennoch möchte ich euch den einen oder anderen etwas näher bringen.

Der Leipziger Weihnachtsmarkt ist schon ziemlich alt, 560 Jahre, wer es genau wissen will. Mit seinen rund 300 Ständen zählt er auch mit zu den größten unserer Heimat. Falls es jemand etwas gemütlicher möchte, der sollte die kleineren Weihnachtsmärkte besuchen, welche in den einzelnen Stadtteilen der Messestadt zu finden sind: wie Weihnachten am Kreuz, den Veganer Weihnachtsmarkt, Weihnachtsbrimborium,  Hof-Advent Liebertwolkwitz oder den Weihnachtsmarkt in der Mühle, um nur einige zu nennen.

 

Aber auch der zentrale Weihnachtsmarkt in der Innenstadt unterteilt sich in kleinere Märkte. Da gibt es direkt hinter dem alten Rathaus den Naschmarkt, welcher den historischen Weihnachtsmarkt beherbergt. Eine Wichtelwerkstatt lädt zum Basteln ein, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Es gibt wie jedes Jahr den Märchenwald gleich vor der Oper und eine Kinderbackstube, in der die Kleinen selbst Naschwerk herstellen können. Vor dem Gewandhaus gastiert schon seit einigen Jahren das finnische Weihnachtsdorf. Und gleich daneben hat sich so nach und nach das Südtiroler Dorf etabliert. Ich kann mich entsinnen, dass es vor Jahren ein zwei Büdchen waren, die leckeren Glühwein und Punch angeboten haben. Mittlerer weile steht eine kleine Einheit von Ständen, die für das leibliche Wohl der Gäste mit südtiroler Köstlichkeiten sorgen. Rundherum wurden kleine Nischen geschaffen, die zum Verweilen einladen und Schutz vor kaltem Wind bieten.

 

Mir hat es der Zirbelpunch angetan, den ich nur weiterempfehlen kann. Die Zirbelzapfen sorgen für den harzigen, würzigen Geschmack, der einen schönen Kontrast zur Süße des Punches bietet. Da der Punch viel Geist enthält, darf natürlich auch am Essen nicht gespart werden. Sehr lecker fand ich die getoasteten und mit Käse sowie Schinken belegtem Vinschgerl, übrigens ein Muss für Kümmelliebhaber.

 Und da Leipzig über eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verfügt, kann ich das Auto auch stehen lassen.

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