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Authentisch, ohne Schnörkel... die Stadtklause Berlin

Der Anhalter Bahnhof ist bestimmt nicht so bekannt wie das Tempodrom. Aber beide befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Das liegt auch daran, dass lediglich ein Fragment vom Portikus des ehemaligen Kopfbahnhofes übrig ist. Der später erbaute unterirdische S-Bahnanschluss führt den Namen weiter.

Einige Fragmente des alten Bahnhofes findet man heute noch in der Stadtklause.

Die Stadtklause ist eines der ältesten Gebäude des Askanischen Viertels mit seinem historischen Ambiente, wie die Kutschenstube und den Kellergewölben.

Soweit sind wir jedoch noch nie vorgedrungen, da wir uns umgeben vom alten Bahnhofsflair am wohlsten fühlen.

Die Stadtklause hat eine Alt-Berliner Tradition, die ich in Berlin gesucht und gefunden habe.

Für mich sind es ein schmackhaftes Bier und einfache Gerichte ohne Schnörkel. Berliner Bouletten oder Schnitzel mit selbstgebackenem Brot oder Bratkartoffeln, auf Wunsch garniert mit Spiegeleiern stehen auf der Karte wie aber auch ein Teller mit Fettbemmen. Das versteht aber der Preuße nicht. Daher bestellt man Brotscheiben mit Schmalz.

Für Internationale Völkerfreundschaft sorgt liebevoll aber bestimmt die Bedienung. Fehlt es an Platz für neue Gäste, wird am Tisch zusammengerückt. Und so kommt zusammen was sich vielleicht so nie getroffen hätte zu einem lustigen und geselligen Abend mit neuen Bekanntschaften und einer Verabredung für das nächste Jahr, natürlich wieder in der Stadtklause.

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Kommentare: 1
  • #1

    Dani (Freitag, 09 Februar 2018 13:57)

    Einfach nur super.�Man lernt viele nette und neue Freunde kennen. Essen ,Getränke und Bedienung einfach toll. Alle immer mit einem Lächeln und Witz bei der Sache. Ein Besuch lohnt sich.