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Zum Schad... steht für hallische Geschichte

Wer sich für die hallische Geschichte interessiert kommt um das Schad nicht herum. Und wer in Halle gepflegt und schmackhaft deftig Essen gehen möchte ebenfalls nicht.

Zum Schad ist die Adresse der Gasthaus-Gastronomie schlechthin. Und das wussten wohl viele Leute vor mir.

Wenn ich mir die Wände im Gasthaus so anschaue, waren sie alle da: Künstler, Politiker, Ossi, Wessi, schon Vergessene aber auch Wiedererkannte usw.

Ich möchte aber hier nicht mit Geschichte langweilen. Es wurde bereits alles aufgeschrieben und ist auf der Webseite des Hauses nachlesbar. Sehr vieles wird erlebt bei einem Besuch, welcher sich wirklich lohnt, natürlich auch des Essens wegen.

Die Karte ist deftig rustikal und spiegelt auch nach 30 Jahren etwas die ostdeutsche Küche wieder. Auch Gerichte mit Pferdefleisch sind auf der Karte zu finden, da die Hausgründung ursprünglich als Pferdeschlächterei und Gastwirtschaft erfolgte.

Das Ambiente ist typisch eines alten historisch gewachsenen Gasthauses. Die Wände und das Interieur spiegeln die Geschichte und die Besucher wieder, sind ein Sammelsurium, über viele Jahre gewachsen und angehäufelt. Viele Nischen geben Raum für kleine und größere Anlässe und Gemütlichkeit. Im Sommer wartet ein Freisitz auf die Sonnenanbeter. 

Natürlich wird hier auch Bier getrunken, gehört es doch zur Geschichte der Gasthausbrauerei. Aber auch ohne Bierdurst lässt es sich vortrefflich aushalten.

Zum Schad ist eines der ersten Adressen in Halle und ein touristischer Anziehungsort. Daher empfiehlt sich ein Anruf vor dem Besuch.

 

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